DfT-Family: Neuigkeiten von Markus Schmidbauer

Markus Schmidbauer gehört zu den fünf Finalisten des DfT Awards 2011. In jenem Jahr gewann Alexandra Kiesel den Award. Markus‘ Kollektion „The relief from industrialisation“ war geprägt von Latex, Leder und transparenten Stoffen. Doch, wie ist es Markus nach dem Finale ergangen – welchen Weg ist er als Designer gegangen? Wir haben ihn zu einem Interview getroffen, um euch einige Einblicke in sein Leben seither zu geben.

Markus, es freut uns, wieder von dir zu hören! Du hast ein eigenes Label gegründet. Herzlichen Glückwunsch! Was hat dich bewegt es „raspberry cheesecake“ zu nennen?
Das Label bzw der Name existiert eigentlich schon seit 2008 und ist während meiner Zeit auf der Uni entstanden. Der Hintergrund ist der, dass ich die Aufgabe bekam eine Rockkollektion mit entsprechender CI zu gestalten. Bei der Kreation war es mir wichtig weibliche Farben wie rot, rosa und eben „himbeerfarben“ zu verwenden. Dementsprechend war dies ein passender Name für die Kollektion, der genau die Farben und das Weibliche, leicht Verspielte in der Kollektion widerspiegelt. Letztlich hat mir der Name so gut gefallen, dass ich mich nun dazu entschlossen habe, unter diesem Namen mein eigenes Damen-Label zu führen.

Nun ist es schon fast 2 Jahre her, dass du als Finalist bei unserem „Designer for Tomorrow Award“ dabei warst. Inwiefern hast du dich bisher als Designer weiterentwickeln können?
Ich habe mich mit meinem eigenen Label weiterentwickelt, das heißt auch nochmals das Konzept ausgereift, für welches mein Label und meine kommende Kollektionen stehen. Die Kollektionsteile werden zunehmend tragbarer werden, jedoch werden die Showteile immer eine Rolle in den Kollektionen spielen und als Leitfaden für jede einzelne Kollektion stehen. Zudem arbeite ich freiberuflich als Designer für verschiedene recht kommerzielle Modefirmen. Das bringt weitere Branchenerfahrung.

Dann würde uns interessieren, was dich zu deiner neuen Spring/Summer 2013 Kollektion inspiriert hat?
IInspiriert hat mich das Thema „optische Täuschung“ in der Kunst sowie – wie schon bei der DfT-Kollektion – geometrische Formen und Muster. Die Kollektion trägt den Titel „mental illusion“ und setzt sich zusammen aus dem Thema mental illness und „Illusion“. Idee dahinter war, als Person die optische Täuschung so zu erleben und zu erfahren, dass sie einen geistig im positiven Sinne beeinträchtigt.

Im Vergleich zu deiner Kollektion vom DfT Finale 2011 wirken die Outfits schlichter und tragbarer. (Abgesehen vom letzten roten Outfit) Wie kam es zu diesem Wandel?
Ich möchte natürlich meinen Stil beibehalten, zugleich aber auch kommerzieller für den Modemarkt werden. Wichtig ist für mich mein Erkennungszeichen nicht zu verlieren: ausgefallene und aufwändige Showteile. Jedoch möchte ich dahingehend kommerzielle Stücke schaffen, die ausgefallene Details beinhalten, z.B. einen ausgefallenen Materialmix oder ausgefallene Applikationen. Diese sollen dann im Detail die Showteile widergeben, die der Kollektion zugrunde liegen.

Welche Möglichkeit haben Modebegeisterte, um an die Outfits der beiden Kollektionen zu kommen? Gibt es Online Shops oder Stores, die deine Designs vertreiben?
Bislang gibt es leider weder noch. Daran arbeite ich gerade, diese und folgende Kollektionen an eine gute Vertriebsagentur zu vermitteln, die diese dann wiederum an gute Verkaufsplattformen – ob nun Boutique, Einzelhändler oder Online Shop – vermarktet. Wenn jedoch Interesse an Kollektionsteilen für persönlichen Bedarf oder Shootings besteht, kann man sich immer gerne an mich wenden, am besten über meine E-Mail-Adresse: markus@raspberry-cheesecake.com

Dein größter Wunsch war es deine Kollektion auf der Mercedes-Benz Fashion Week zu präsentieren. Das hast du beim DfT Finale geschafft. Hast du einen neuen Wunsch, den du in Zukunft anstrebst?
Mein größter Wunsch für die Zukunft ist, dass meine Kollektionen einen Absatzmarkt finden, sowie geeignete Einzelhändler und Online-Shops zu finden, die meine Designs schätzen und diese gerne bei sich vertreiben möchten.

Vielen Dank für das Interview, Markus! Wir freuen uns über weitere Updates von dir und wünschen dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Label „raspberry cheesecake“.

Weitere Informationen zu Markus findet ihr auf unserer Hall of Fame: http://www.designer-for-tomorrow.de/designers/designers-2011/markus-schmidbauer/

Homepage von “raspberry cheesecake”: http://www.raspberry-cheesecake.com/

Facebook Fanpage von “raspberry cheesecake”: https://www.facebook.com/raspberry.cheesecake.label

TwitterFacebookDeliciousGoogle Bookmarks

Hinterlasse einen Kommentar


* Pflichtfelder


9 × fünf =