Behind the scenes: Ioanas Inspirationsreise nach Paris – Teil II

Vor der Kollektion kommt die Inspiration. Und in Ioanas Fall: ein weiteres Treffen mit der DfT-Schirmherrin. Da Ioana Ciolacu momentan an ihrer neuen Kollektion für die Saison Herbst/Winter 2014/15 arbeitet, hat der DfT sie im Rahmen des nachhaltigen, individuellen Förderprogramms auf eine Inspirationsreise nach Paris eingeladen…

Der erste Halt nach der Ankunft in der französischen Hauptstadt führte Ioana zum “Marché aux Fleurs”, dem berühmten Blumenmarkt und dem letzten seiner Art. Die Blütenpracht aus Paris ist legendär, und besonders für eine Modedesignerin gibt es hier einiges zu entdecken. Von den Formen bis hin zu den Oberflächenstrukturen und Farben der Blumen, die ihre Übertragung in Silhouetten, Stoffen und Mustern finden können. Ioana hatte die Stadt zuvor bereits wegen ihrer großartigen Architektur besucht und bewundert. Jetzt kam das aufstrebende Talent für die Mode zurück. “Die Atmosphäre in Paris ist einzigartig. Es verleiht mir diese gewisse Seelenruhe und ein Wohlgefühl, was die Stadt so inspirierend für mich macht.” Mode hat eine lange Geschichte in Paris und auch dort, in der Vergangenheit, fand Ioana ihre Inspirationen. Auf den berühmten Flohmärkten wie dem “Marché aux puces de St. Ouen”, der sich aus mehreren verschiedenen Märkten zusammensetzt, und Vintage Boutiquen wie “Didier Ludots Vintage Couture” und “Scarlett” studierte die DfT-Gewinnerin antike Details und vergangene Dekaden.

Und natürlich ist die Modehauptstadt auch eine hervorragende Shopping-Stadt. Neben den Monobrand-Stores der großen Modehäuser ist Paris das Zuhause eines der ersten und wohl berühmtesten Concept Stores Europas: “Colette”. “Was mir an Paris besonders gefällt, sind all die versteckten Plätze, die man immer wieder neu entdecken kann”, erzählt Ioana nach der Reise. Und so ist es nicht verwunderlich dass sie neben “Colette” auch einige unbekanntere Concept Stores besuchte – der neue Insider-Tip “Broken Arm” etwa, der auch ein kleines Café beheimatet, “French Trotters” mit seinem Mix von Modedesign aus aller Welt wie auch Kunst-Ausstellungen mit dem Fokus auf verschiedene Länder und Kulturen und schließlich “Merci”, der Concept Store, in dem man kleine Schätze findet und dessen Einnahmen an verschiedene Charity-Organisationen gespendet werden. “Die Concept Stores zu besuchen und dort zu stöbern, hat mir gezeigt, wie ich meine Catwalk-Kollektionen in tragbare Teile für meine Kunden verwandeln kann.”

Für ihr persönliches Highlight der Inspirationsreise musste Ioana schließlich früh aufstehen: das Treffen mit der Schirmherrin vor deren Fashionshow für Frühjahr/Sommer 2014. Die Vorbereitungen hinter dem Vorhang begannen bereits um sieben Uhr am Morgen. Und Ioana war dort: beobachtete die letzten Stunden vor der Show, lernte die verschiedenen Backstage-Abläufe kennen, sah die neue Kollektion noch vor dem Rest der Modewelt und traf einflussreiche Menschen wie die Schirmherrin oder berühmte Models. “Was für mich am wichtigsten erscheint, ist es, den ganzheitlichen Prozess einer Fashionshow zu erleben – und das von einer großen Designerin. Sie ist ein Vorbild, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch hinter den Kulissen”, beschreibt Ioana ihre Eindrücke.

10 Uhr, Opéra Garnier, Paris: Als die Show beginnt, ist “Designer for Tomorrow 2013″, Ioana C. Miron, Teil des erwartungsvollen Publikums. Während die Kollektion an ihr vorbeischwebt mit ihren fließenden Seidenanzügen und Spitzenkleidern, saugt die aufstrebende Designerin jedes Detail auf.

Zurück ins Heute: Denn hier ist Ioana bereits zurück in ihrem Atelier, wo sie alle Eindrücke und Ideen, die sie in Paris gewonnen hat, zusammenfügen wird.

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